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Hände und Maschinen: Flachswebstuhl aus der Vergangenheit

Unsere Kleidung und alle Heimtextilien werden aus Fäden (Baumwolle-, Wolle-, Leinenfäden) gefertigt. Um die Fäden ins Gewebe zu verwandeln, entwickelten die Meister einen Wunder – einen Webstuhl. Er erfüllte seine Funktionen jahrzehntelang. Später, im 15.-16. Jahrhundert versuchte Leonardo da Vinci eine Webmaschine zu entwickeln. Dieser Versuch scheiterte. 

Bis zum 18. Jahrhundert änderte sich nichts in der Weberei. Die Weber fertigten die Stoffe von Hand.

Es gibt Regionen in der Welt, wo die Meister immer noch von Hand weben. Sie verwenden Flachswebstühle, um einen Leinenstoff zu erhalten.

Leinen: wie wird es gemacht?


Der Flachswebstuhl hat eine lange Geschichte. Früher konnten die Menschen nicht weben. Zuerst flochten sie aus den Ästen und Rohren einfache Flechtmatten.  Dann kamen sie auf die Idee, die Fäden zu fechten. 

Die ersten Stoffe aus Wolle und Leinen fertigte man im Neolithikum. 

Leinen ist der erste Stoff, den die Menschen fertigten. Seine Geschichte prägte über viele Jahrhunderte. Die Wissenschaftler konnten nicht feststellen, wo Leinen zum ersten Mal gefertigt wurde. Aber sie glauben, dass die Heimat des Stoffes ein „schwarzer Land“ war, wo die Pharaonen wohnten…

Wie wurde Leinen in Ägypten hergestellt?


In Ägypten war Leinen ein Stoff für reiche Menschen. Die Ägypter verwendeten ihn als Geldeinheit. Die ägyptischen Weber verfügten über eine Webetechnik, die einen transparenten Stoff fertigen ließ. Man konnte den Körper durch fünf Schichten dieses Stoffes sehen. 

on the left: Kerchief from Tutankhamun's Embalming Cache

Nach historischen Angaben wurde der Stoff mit einfachen Weberahmen in Ägypten gefertigt. Es geht um zwei Holzstangen, die im Grund befestigt wurden. Zwischen diesen Stangen wurden die Fäden gezogen. Der Weber hob jeden zweiten Faden mit einer Rute und zog einen Querfaden sofort. Später erhalten die Rahmen einen Balken, von dem die Fäden bis zur Erde herunterhängten. Unter gab es Aufhänger, die gegen die Fadenverwicklung schützten. Diese Technik war der Technik für die Flechtung der Flechtmatten gleich und nahm viel Zeit und Mühe in Anspruch.

Die Entwicklung der alten Maschine


Die alten Meister verstanden, dass man gleichzeitig alle geradzahligen Fäden heben soll. Dann kann man das Gewebe viel schneller weben. Alle geradzahligen Fäden sollen gleichzeitig an der Weberei teilnehmen und gekreuzt werden. 

Auf solche Weise wurde das Webgeschirr entwickelt, um Fäden zu teilen. 

Zu einem Webgeschirr befestigte man das Ende der geradzahligen Fäden, zu einem anderen – das Ende der ungeradzahligen Fäden. Jetzt konnte der Meister geradzahlige Fäden von ungeradzahligen Fäden trennen. Dazu sollte er ein Webgeschirr ziehen. 

Der Webstuhl entwickelte sich weiter und erhielt einen Fußhebel.

Bis zum 18. Jahrhundert arbeiteten die Weber von Hand und halfen sich mit einem Fußhebel. 

Im Jahre 1733 entwickelte der Tuchmacher aus England Jon Kei einen mechanischen Greifer für Flachswebstuhl. Es wurde zum revolutionären Durchbruch in der Entwicklung der Weberei. Man sollte den Greifer von Hand nicht steuern. Die Weber erhielten eine Möglichkeit, mit breiten Leinwänden zu arbeiten. Früher wurde die Weite des Stoffes auf die Länge der Hand beschränkt…

Die modernen Webmaschinen funktionieren automatisch. Und wie steht es mit der Romantik?

Was früher ein Meister machte, übernehmen die Werke. Aber bis heute gibt es Meister, die sich durch ihre Kenntnisse auszeichnen und sie weiter übergeben. 

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